Wer sich für Content-Strategie und User Experience-Design interessiert, kann sich darüber am Donnerstagnachmittag im Wahrnehmungslabor der FH Joanneum unterhalten. Das Web Literacy Lab organisiert das Meeting zusammen mit den Design-Studiengängen der FH im Rahmen des Designmonat Graz. Wir haben Christian Henner-Fehr und Judith Denkmayr aus Wien eingeladen und hoffen auf Input aus der Praxis zum Thema Webinhalte. Konrad Baumann und seine Studenten werden über ihre Forschungen zur (katastrophalen) Usability der Websites großer österreichischer Firmen beerichten. Brigitte Radl und ich werden kurz präsentieren, was Content-Strategie ist und warum wir uns beim WLL darauf konzentrieren.
Mehr "Das erste Grazer Event zur Content-Strategie" »
Ein sehr provisorischer, nicht zuendegedachter Gedanke: Können wir den traditionellen Anspruch auf eine Makrotheorie der Gesellschaft und die herkömmliche Vorstellung von sozialem und medialem Einfluss, die von einer Art Pyramide einflussreicher und stufenweise weniger einflussreicher Handelnder ausgeht, zusammen über Bord werfen? Ich weiss, dass ich mich sehr naiv ausdrücke—ich will etwas formulieren, das mir selbst alles andere als klar ist.
Mehr "Paul Adams mit Bruno Latour?" »
Am Samstag bin ich erst ziemlich spät auf die Grazer Linuxtage 2012 gegangen, bei denen es sich tatsächlich um einen einzigen, dicht mit Vorträgen gefüllten Tag handelt. Eigentlich wollte ich mich nach viel Stress in den letzten Wochen ausruhen—aber es wäre mir dann doch zu fad gewesen, genau an diesem Tag einfach zu Hause zu bleiben.
Mehr "Linuxtage 2012 in Graz: Just couldn't resist" »
Ich habe gestern schon kurz auf John Udells Seven ways to think like the web hingewiesen.
So präzise und verständlich habe ich Grundsätze der Kommunikation im Web noch nie formuliert gefunden. Eigentlich müsste man das ganze Post übersetzen. Wenn ich Zeit finde, werde ich das tun. Hier wenigstens die Grundsätze selbst in einer deutschen Version mit einigen eigenen Bemerkungen:
Mehr ""Sieben Wege, wie das Web zu denken"" »
Ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, wie man Web Literacy beschreiben kann. Dabei meine ich mit Web Literacy die Bildung, die man braucht, um im Web erfolgreich zu kommunizieren, oder: die Bildung, die nötig ist, um die Möglichkeiten des Webs zu nutzen, als Individuum wie als Gruppe.
Mehr "Web Literacy = Data Literacies + Content Literacies + Network Literacies" »
Als Überschrift für einen Teil unserer Arbeit beim Web Literacy Lab geht mir immer wieder etwas durch den Kopf wie Warum nerven Websites? Eine Antwort auf diese Frage kann man mit einem Begriff von Karl E. Weick geben: Websites nerven, weil sie eine feste Kopplung von Informationen versuchen, wo nur lose Kopplung möglich ist. Die Websites von Organisationen sind bürokratische Phantasien. Deshalb sind sie unsexy und in der Realität größtenteils nutzlos.
Mehr "Warum Websites nerven" »
Am letzten Donnerstag habe ich nach geschätzt 35 Jahren wieder eine Parteiversammlung besucht: einen Stammtisch der steirischen Piraten. Mein erster Eindruck: Viel Energie und viel Intelligenz—eine Chance, endlich mit Methoden Politik zu machen, die zum 21. statt zum 19. und 20. Jahrhundert passen.
Mehr "Vor dem Tipping Point?—Erster Eindruck von den steirischen Piraten" »
Können Utopien plötzlich Wirklichkeit werden? [...]?—Ja.
Eben habe ich diesen Satz Robert Musils gelesen1. Mir ist dabei eine Bemerkung von Helge Fahrnberger eingefallen:
Das Internet ist das größte bildungspolitische Projekt der Menschheitsgeschichte.
Das Internet ist eine Wirklichkeit gewordene Utopie, und es war der Anlass für die Verwirklichung weiterer Utopien. Linux und die Wikipedia sind zwei der bekanntesten.
Mehr "Mein Flachkopf gehört mir" »
Social Media-Formate sind monologisch—auch wenn wir pausenlos vom Dialog und von Gesprächen reden. Mit Branch entsteht gerade eine Plattform, in der dialogisch publiziert wird. Sie verspricht so einfach, minimalistisch und durchdacht zu werden, wie es Blogger und Twitter waren. Branch hat Chancen, zu einem next big thing in den Social Media zu werden.
Mehr "Branchen statt Bloggen" »
Gestern hat mich David gefragt, warum ich nichts zur Vorratsdatenspeicherung blogge. Ich hatte gerade Ingrid Brodnigs sehr guten Überblicksartikel Die überwachte Republik gelesen. Viel mehr als Ingrid kann ich zu diesem Thema nicht sagen. Aber ein paar persönliche Bemerkungen habe ich schon:
Mehr "Auf dem Weg in die Postdemokratie: die Vorratsdatenspeicherung" »
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