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29. Dezember 08

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Antwort auf die Zeitungskrise: Arbeitsteilung zwischen Redaktionen :

Kommentare

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bruckner

vielen dank für den artikel! sehr spannendes qualitätsargument - also: qualität im netz heißt nicht nur inhaltliche qualität sondern auch und vielmehr strukturelle qualität! erinnert mich auch an das statement eines podiumsteilnehmers bei der internetworld im oktober in münchen (redakteur bei chip.de), der darauf hinwies, dass alleine die kontextualisierung von inhalten einen enormen qualitätszuwachs bedeutet.

Christiane

Ja, das sind gewaltige Umbrüche, vor allem im Denken. Aber auch den Übergang zu organisieren und zu managen, dürfte alles andere als leicht zu sein. Könnte sein, dass der Trend zur Zentralredaktion bereits in diese Richtung weist.

Georg

Die Krise wird schlimmer sein, als wir uns das jetzt ausdenken werden. Wer nicht inseriert und dennoch seinen Umsatz halten kann, wird nachhaltig wegbrechen.

Und eine Zentralredaktionen gibt es in Österreich schon. Sie heißt APA. Man vergleiche nur die Qualität der "Qualitätszeitungen" von vor zwei Jahren und jetzt. Die Menge an Agenturinhalten steigt rapide an.

Zur Spezialisierung: Kann aus eigener Erfahrung sagen, dass nur das eine Möglichkeit ist, als freier Journalist überleben zu können. Allerdigs begibt man sich zwangsläufig auch in eine Abhängigkeit, weil es nun einmal nicht so viele Auftraggeber gibt.

Und wenn Seitenplatz gespart wird, dann sicher nicht in Ressorts wie Politik, die redaktionsintern die beste Lobby hat. Gespart wird bei den "Orchideen", den Inhalten, die scheinbar niemand wirklich braucht und die Luxus sind. Die sind aber meist junge Inhalte oder Inhalte, die Lesestoff sind.

Und schon wieder dreht sich die Spirale nach unten. So, dass die Abonnentenzahlen anhand der Sterbetafeln von Lebensversicherungen zielsicher vorhergesagt werden können.

Ich warte sehnsüchtig auf Geschäftsmodelle für Social Media. Nur sehe ich die auch nicht kommen. Dafür bedarf es ganz neuer Werbemodelle, die sich noch auf keinem Horizont abzeichnen.

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  • Ich heiße Heinz Wittenbrink. Seit den 90er Jahren beschäftige ich mich mit dem Publizieren im Web. Seit 2004 unterrichte ich am Studiengang Journalismus und PR der FH Joanneum in Graz. Für die Inhalte dieses Blogs bin ich allein verantwortlich.

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